Infos

Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Kossis Tagebuch-Welt für Juni, 2009.

Juni 2009
M D M D F S S
« Mai   Jul »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  

Archive für Juni 2009

Gewinnspiel Sebastian Fitzek - SPLITTER - Die REZENSIONEN

Leider sind bisher noch nicht alle Rezensionen eingegangen, aber da Sebastian auf seiner Homepage einen Meet&Read-Platz verlost an alle Leser, die ihm bis heute den Link zu einer Rezi schicken, poste ich jetzt bereits zwei Rezensionen der Gewinner aus meinem Splitter-Gewinnspiel, damit sie die Chance haben, in den Lostopf zu kommen und so vielleicht Sebastian mal persönlich kennenlernen können ;-)

Andrea Stübbe:

Wissen Sie wie es ist ein vertüdertes Wollknäuel zu entwirren? Man sitzt davor und denkt: “Ach du liebe Güte, wie soll das denn gehen”? Genau solche Gefühle überkamen mich als ich die ersten Seiten von Splitter las.

Marc Lucas, ein Jurist, der als Streetworker arbeitet, steht mitten in der Nacht, schwer verletzt vor dem Haus eines Psychiaters und will Antworten…

Zwei Erzählstränge führen einen durch die Geschichte. Zum einen ist da Benjamin, der jüngere Bruder von Marc, der, aufgrund eines Selbstmordversuchs, anderthalb Jahre in der Psychiatrie verbrachte und nun entlassen wird und sofort wieder von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Geldschulden, ein Ultimatum und die Erkenntnis, dass er als HSPler, als Highly Sensitive Person, seine Umwelt wesentlich stärker wahrnimmt als Vergleichspersonen dies tun. Unter anderem heißt das, dass es schon reicht, ihn mit ansehen zu lassen wie andere Todesqualen erleiden, spürt er doch den fremden Schmerz intensiver als den eigenen.
Zum anderen ist da die Hauptperson, Marc Lucas, dessen Leben zusammenbrach als sechs Wochen zuvor seine hochschwangere Frau bei einem von ihm verursachten Autounfall verlor. Er selber überlebte, behielt aber einen Splitter zurück, zu nah an der Halswirbelsäule um ihn herauszuoperieren. Durch Zufall liest er in einer Zeitschrift eine Anzeige einer Klinik, die Probanten für ihren Feldversuch “Lernen zu vergessen” sucht. In seiner Verzweiflung meldet sich Marc für dieses Experiment. Aber schon nach der Voruntersuchung in der Bleibtreu-Klinik ist nichts mehr so wie es war….

Ich machte mich also während des Lesens daran das Wollknäuel zu enttüdeln und neu aufzuwickeln, doch jedes Mal wenn ich ein wenig Klarheit in das Fadengewirr gebracht hatte tauchte der nächste Knoten auf. Bis zum Ende bleibt es eine spannende Angelegenheit sich dem Verwirrspiel zu stellen. Ich konnte das Buch zeitweise nicht mehr aus den Händen legen!

Sebastian Fitzek ist mit Splitter ein phantastisch packender Thriller geglückt. Für mich war es der erste Fitzek-Thriller - aber nicht der letzte!!!!

*********************************************************************

Stefan Baumgartner:

Die lyrische Personifizierung von Christian Bales Synchronstimme — der dreitagebärtige Antiheld Marc Lucas — hat bei einem schweren Autounfall seine Frau mitsamt ihrem ungeborenen Sohn verloren. Geplagt von Selbstzweifeln liebäugelt er mit einem Experiment einer psychiatrischen Klinik, das einen Neuanfang und das Ausradieren ungewollter Erinnerungen verspricht. Doch nach dem ersten Besuch bei den Memory-Killern beginnt sich sein Leben ein weiteres Mal umzudrehen: Der Schlüssel zu Wohnung und Arbeit passen nicht mehr, und als ihm seine anscheinend tote, hochschwangere Frau Sandra die Tür zur Wohnung öffnet, beginnt sich die Welt um ihn zu verändern.

Marc Lucas’ Suche nach der Wahrheit entpuppt sich als regelrechte Achterbahnfahrt. Jeder neue Hinweis dreht die Geschichte wieder um 180 Grad, und der Leser ist genauso verloren wie der Protagonist, der versucht die einzelnen Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammenzubasteln. Das Ende kommt dann — wie gewohnt — völlig überraschend und ganz anders, als anfangs erwartet. Am Ende werden sich auch sicher wieder die Geister scheiden. Während sich beispielsweise bei der Auflösung des Vorgängers “Seelenbrecher” noch ein sehr befriedigendes “Wie konnte ich DIESE Hinweise übersehen”-Gefühl einstellte, erreicht dieses Ende schon beinahe Therapie-Qualitäten, sprich: Darauf wär man echt nie gekommen.

Wer mit diesem turbulenten Umschwung zum Schluss kein Problem hat, darf sich auf ein unglaublich fesselndes Erlebnis freuen. Das Erzähltempo ist sehr treibend, lässt aber doch viel Spielraum für die Entwicklung der durchwegs sympathischen Charaktere, die abseits der gängigen Klischees genug Vielfalt bieten, um den Leser durch die aufregende Geschichte zu begleiten. Im Vergleich zu den anderen beiden Büchern von Sebastian Fitzek, die ich bislang gelesen habe, fällt vor allem die sehr gelungene Darstellung des dreckigen, kriminellen Berlins auf, sowie der herzliche, botschaftsreiche Handlungsfaden der Brüder-Bande Benny und Marcs. Ich denke, jeder der seinem kleinen Bruder mal aus einer misslichen Lage geholfen hat, kann sich in der einen oder anderen Auseinandersetzung der beiden Lucas-Brüder wiederfinden.

Auch wirkt der Stil des Buches viel runder, entwickelter und erfahrener, als es noch bei der Therapie war. Sebastian Fitzek ist mit seinem fünften Thriller nun vom gefeierten Shooting-Star zum ebenso gefeierten Profiautor gewachsen, und auch wenn der Charme des Erstlings nicht ganz erreicht wird, hat man trotzdem einen Roman, mit dem sich am schönsten die Stunden stehlen lassen. Denn Weglegen fällt erst dann leicht, wenn man die letzte Seite umgeblättert hat.

Und noch eins … mit einem Buch, das “The Cure” zitiert, kann man nicht wirklich viel falsch machen, oder?

*********************************************************************
Saskia Horlebein:

Klappentext:

Marc Lucas erlebt das Schlimmste, was er sich vorstellen kann: Bei einem Autounfall, den er selbst verschuldet, kommt seine schwangere Frau ums Leben. Der Splitter, der sich beim Aufprall in seinen Hinterkopf gebohrt hat, schmerzt jede Sekunde des Tages – doch viel schmerzhafter noch ist die seelische Wunde.

Während er immer mehr mit seinem Leben hadert, entdeckt er eines Tages in einer Zeitschrift die Annonce einer psychiatrischen Klinik. Für ein neuartiges Experiment werden Menschen gesucht, die schwerste Traumata durchgemacht haben. Und die sich ein Weiterleben nur vorstellen können, wenn ihre schrecklichen Erinnerungen sie nicht mehr ständig quälen. Marc Lucas sieht hierin seine letzte Chance; er will Sandra und das Baby vergessen. Für immer.
Doch anstatt Hoffnung zu schöpfen, ahnt er bald, dass das wahre Grauen nicht hinter, sondern vor ihm liegt: Als er nach den ersten Tests in der Klinik wieder nach Hause fährt, scheint die Welt ihn vergessen zu haben…

**

Das alles hört sich sehr nach einem neuen, spannenden Thriller von Sebastian Fitzek an und meiner Meinung nach wird dieses Versprechen auch gehalten. Man fühlt sich, als würde man Marc Lucas auf seiner wilden Fahrt durch Berlin, auf der Suche nach seinem Leben und seinen Erinnerungen, direkt begleiten. Man empfindet die gleiche Hilflosigkeit, die den Protagonisten zu ergreifen scheint, bei einer weiteren plötzlichen Veränderung bzw. skurrilen Situation.
Ständige Fragen die sich einem beim lesen stellen, sind: Wer spielt falsch und wem kann er vertrauen? Was ist real? Wurden seine Erinnerungen bereits verändert?

An manchen Stellen hofft man, wie Marc Lucas „Bitte, lass mich aufwachen. Bitte, lass das alles nur ein Traum sein.“

Wenn man dann das Gefühl hat man ahnt wie alles zusammen hängt, wird die Vermutung wieder komplett zerschlagen und der Autor lockt einen erneut auf eine falsche Fährte, indem er nach und nach neue Informationen ins Spiel bringt (die sowohl für den Leser als auch für Marc Lucas überraschend und zum Teil schockierend sind).

Der entscheidende Punkt dreht sich um die Aspekte Nächstenliebe vs. menschlicher Überlebenstrieb, wobei der Ausgang einen eher unerwartet trifft. Der Zeitungsartikel am Ende bringt ein wenig Klarheit, aber bei einem Punkt bleibe ich leicht verwirrt zurück.
Für Marc Lucas wäre es wohl doch besser gewesen, er hätte gelernt zu vergessen, aber dann wäre uns dieser äußerst nette Thriller vorenthalten geblieben ;-)

*********************************************************************

Daniel Corongiu:

„Splitter“ war das erste Buch, das ich von Sebastian Fitzek gelesen
habe – aber mit Sicherheit nicht das letzte. Ein rasanter Thriller,
der sich weitab ausgetretener Pfade bewegt und bis zum Schluss
spannend bliebt.

Die Hauptfigur, Marc Lukas, hat einen schweren Unfall verursacht, bei
dem seine schwangere Frau starb. Jeden Tag wird er von der Erinnerung
und unerträglichen Schulgefühlen gequält. Als er von einem
Gedächnis-Experiment hört, entscheidet er sich, es zu versuchen, um
wieder in Frieden leben zu können. Doch das Experiment bringt keine
traumhafte Ruhe sondern katapultiert ihn mitten in einen Albtraum!

Einmal angefangen wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Spannende Wendungen, psychologisch ausgeklügelte Elemente, originelle
Ideen und überzeugende Hauptfiguren sind die Zutaten die geniale
Mischung, die Sebastian Fitzek verwendet. Bei “Splitter” hat man fast
das Gefühl, einen Science-Fiction-Roman zu lesen, wegen des
Gedächnis-Experiments, wenn es nicht allzu reell scheinen würde und so
extrem beklemmend wirkt. Lediglich vom Ende war ich etwas enttäuscht,
aber das ist sicherlich Ansichtssache.

Zum Glück kenne ich die anderen Bücher von ihm noch nicht und kann so
die Wartezeit zu seinem nächsten Buch einfacher überbrücken.

*********************************************************************

Was mich besonders freut: Stefan schrieb mir, dass ich ihn mehr oder weniger jetzt dazu gebracht habe, ÜBERHAUPT mal wieder Rezensionen zu schreiben und dass seine Splitter-Rezi quasi eine ganze Welle ausgelöst hat, denn von nun an schreibt er wieder öfter Rezis. Ihr könnt mich also demnächst wohl “Stefans Muse” nennen hihi :-)

buch238.jpg

art of poetry

Es gibt mal wieder eine neue Veröffentlichung von mir. In der wunderschönen art of poetry-Anthologie des Art-of-Art-Verlages bin ich diesmal mit 22 meiner Texte vertreten.

Es ist inzwischen die 5. Anthologie des Verlages in der ich vertreten bin und ich freue mich immer wieder darüber, wenn die Herausgeberin Silvia J. B. Bartl mich fragt, ob ich in der neuen Anthologie nicht auch wieder mitmachen möchte. Die Bücher sehen wirklich immer TOLL aus und die Inhalte sind natürlich ebenso schön. Neben mir haben noch 12 ausgewählte Autoren ihre Texte beigesteuert.

Und so schauts aus:

mini-img_3729.JPG

“Das Mädchen mit dem Perlenohrring” - Der FILM

Samstag Abend habe ich mir Verfilmung des Buches Das Mädchen mit dem Perlenohrring von Tracy Chevalier angeschaut und ich bin restlos begeistert.

Natürlich fehlen einige Szenen in dem Film, da dieser sonst vieeel zu lang geworden wäre, aber was ich toll finde, ist die Tatsache, dass viele Szenen trotzdem gedreht wurden und diese dann in der 2. DVD als Special zu sehen waren. Auch das Ende ist anders als das Buch, aber es lässt dem Leser so ein wenig die Möglichkeit, sich selber ein schönes Ende auszudenken.

Der Film kommt ohne viel Worte aus. Vielmehr konzentriert man sich auf das, was man sieht. Die Entstehung des Bildes von Vanmeer zum Beispiel. Die ganze Zeit über war ich total fasziniert von dieser Leidenschaft, die der Maler in seine Kunst gesteckt hat. Und diese spiegelt sich unheimlich schön in der zwischenmenschlichen Beziehung von Griet und Vanmeer wider. Sie reden ohne viele Worte. Allein die Gesten, Mimiken und Blicke lassen das Herz höher schlagen. Der Film sprüht vor Leidenschaft und auch Erotik, obwohl gerade diese nie ausgesprochen oder direkt gezeigt wird und genau das hat diese unheimliche Faszination auf mich ausgeübt.

Also, jeder der das Buch noch nicht gelesen hat, sollte es tun und sich danach auch unbedingt den Film anschauen! Ganz besonders faszinierend finde ich es übrigens, dass die Schauspielerin Scarlett Johansson so unsagbar viel Ähnlichkeit mit der Dame auf dem Gemälde von Vanmeer hat.

Ich freue mich, dass ein Film so nah am Buch ist! Was beweist, dass es durchaus funktioniert, ein Buch zu verfilmen, ohne dass es die Faszination verliert. TOLL!!

Gewinnspiel Silke Schütze - “TOM”! DIE GEWINNER!!

Zunächst einmal möchte ich mich für all die Mails bedanken, die ich aufgrund dieses Gewinnspiels erhalten habe. Es freut mich, dass meine Videorezension bei Euch soooo gut ankommt und dass Ihr nun alle das Buch gern lesen möchtet!!

Eine signierte Ausgabe des Buches Als Tom mir den Mond vom Himmel holte konnten aber leider nur drei Teilnehmer gewinnen. Diese habe ich ausgelost und möchte sie nun hier nennen:

Annika Steinkamp

Antje Tumbrink

Jutta Schönfelder

Ich wünsche allen Gewinnern genauso viel Spaß wie ich ihn mit diesem tollen, lustigen Buch hatte! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!

Allen anderen Teilnehmern danke ich fürs Mitmachen! Vielleicht habt Ihr beim nächsten Mal wieder mehr Glück!!

buch240.jpg

Tracy Chevalier

In der letzten Woche habe ich eine neue Autorin für mich entdeckt. Einer meiner Leser (Dani, ich grüß dich mal ganz lieb von hier) empfahl mir neulich das Buch Das Mädchen mit dem Perlenohrring von Tracy Chevalier. Bis zu dem Tag hatte ich wieder von dem Buch, noch von der Autorin, noch von dem dazugehörigen Film gehört.

Ich packte das Buch erstmal auf meinen Wunschzettel und wie der Zufall es so wollte, schenkte es mir eine andere Leserin schon direkt ein paar Tage später! Von hier aus liebe Grüße an Andrea! :-)

Nun denn, letzte Woche las ich es dann und versank superschnell in das Buch und in die Zeit, in der es spielt. Der Einfachheit halber habe ich hier mal meine Rezension für Euch:

**********************************************************************

Die Liebe zum Detail

Der berühmte Maler Jan Vermeer lebte in der Zeit von 1632 bis 1675 in der holländischen Stadt Delft. Nur 37 seiner Bilder sind bis heute bekannt. Unter anderem gehört das Bild “Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge” zu seinen bekanntesten Bildern.

Die Autorin Tracy Chevalier schrieb ihren Roman rund um dieses Gemälde. Als der Vater des jungen Mädchens Griet sein Augenlicht verliert, muss Griet bei einer kinderreichen Familie als Dienstmagd arbeiten, um Geld für ihre Familie dazu zu verdienen. Unter anderem muss Griet in dem Haus der Familie Vermeer das Malzimmer des Herrn putzen. Dabei fallen ihr nicht nur die Malutensilien auf, sondern vielmehr auch der Maler selbst, welcher eine ungehörige Anziehungskraft auf sie auszustrahlen vermag.

Doch diese Sympathie scheint nicht nur einseitig zu sein. Auch Vermeer hat Interesse an dieser jungen, scheuen und unbedarften Magd. Doch zielt sein Interesse nicht vielmehr nur darauf ab, sie malen zu wollen? Schon sehr bald hilft Griet ihm heimlich, seine Farben vorzubereiten. Heimlich deshalb, weil es gegen die Sitten einer guten Erziehung verstoßen würde, wenn der Herr des Hauses sich mehr als nötig mit der Dienstmagd abgibt. Doch bleibt diese Heimlichkeit wirklich unentdeckt? Und wie weit werden Vermeer und Griet gehen? Und was würde passieren, wenn Vermeer das Mädchen gerne malen würde?

Mit einer unglaublichen Anziehungskraft und Spannung beschreibt Chevalier die Liebe zur Malerei. Fast zärtlich liest sich dieses Buch und der Leser hat schnell das Gefühl, selber in dieser Geschichte gefangen zu sein. Ganz wunderbar ist die Idee, das Gemälde des Mädchens mit dem Perlenohrring auf das Cover zu bringen. Ich glaube, ich habe noch nie zuvor ein Buch so oft auf- und zugeschlagen, um mir immer und immer wieder das Bild anzuschauen, wie ich es bei diesem Roman getan habe.

Auch wenn ich anfangs skeptisch war, was die doch sehr geringe Seitenzahl des Buches angeht, so muss ich am Ende sagen, dass die Geschichte dennoch komplett und mit sehr viel Gefühl für Details erzählt wurde. Jede weitere Seite hätte das Bild, welches sich beim Lesen gebildet hat, wohl zerstört.

So ist es der Autorin gelungen, ein wunderbar lebhaftes und vor allem bildhaftes Buch zu schreiben, welches sicher noch lange nachwirken wird. Und nun bin ich sehr gespannt auf den dazugehörigen Film, den es zum Glück schon als DVD zu kaufen gibt.

Ein Buch, welches mich sehr berührt hat!

**********************************************************************

Im Anschluss ans Lesen habe ich mir direkt die DVD bestellt. Vorgestern bekam ich zwar auch schon die Versandbestätigung von amazon, aber irgendwie ist der Film leider bisher nicht bei mir eingetrudelt. Drückt mir mal die Daumen, dass er heute noch im Laufe des Tages kommt, damit ich ihn dann heute Abend schauen kann ;-)

Außerdem habe ich mir direkt noch diese beiden Bücher der Autorin gekauft (weitere werden mit Sicherheit folgen):

Die Lieder des Mr. Blake

Der Kuss des Einhorns

Tracy Chevalier hat wirklich einen tollen Schreibstil. So emotionsgeladen, feinfühlig und mitreißend. Und auch wenn jetzt Leser unter Euch sind, die historische Bücher nicht gerne lesen, so kann ich Euch sagen: Traut Euch mal dran! In diesem Fall sind die Bücher ja sehr dünn. Derzeit habe ich selber nämlich leider auch nicht sooohoooo den Kopf frei, um 1000-Seiten-Bücher zu lesen, obwohl ich gerade ein sehr tolles davon auf meinem Nachttisch liegen habe, aber das habe ich mir für den Sommerurlaub vorgenommen.

Zunächst dachte ich bei dem “Mädchen mit dem Perlenohrring” nämlich “Oh… ein historisches Buch und dann soooo dünn?” Denn eigentlich müssen diese Bücher immer so dick wie möglich sein. In diesem Fall reichten die Seiten aber vollkommen aus!

Was Tracy Chavalier angeht, so werde ich auf jeden Fall berichten, wie mir ihre anderen Bücher gefallen!! Habt Ihr auch schon “Erfahrungen” mit ihr gemacht?

mini-img_3721.JPG

**********************************************************************

Nachtrag 11:00 Uhr:

Der Film ist gerade angekoooohooohooooommen! Yipiiiieh Chacka Lacka Bummbumm!! :-D

mini-img_3725.JPG

Tolles Videointerview mit Simon Beckett!

Nein nein, nicht dass jetzt hier Mißverständnisse aufkommen! Nicht ICH habe ein Videointerview mit Simon Beckett geführt, sondern Litcolony. Wobei ich nichts dagegen hätte, Simon auch mal neben mir auf dem Stuhl und vor meinem Bücherregal begrüßen zu dürfen hihi… vielleicht ist diese Idee gar nicht mal sooohooooo abwegig, denn mein bisheriger Eindruck von ihm ist der, dass er mindestens so nahbar ist wie Sebastian Fitzek. Vielleicht frag ich Simon einfach mal, wann er das nächste mal in Deutschland ist ;-)

Hier mal eben eine Auflistung all seiner Bücher:

Die Chemie des Todes

Kalte Asche

Leichenblässe

Obsession

Flammenbrut (erscheint im August 2009)

Tödliche Gaben (erscheint im September 2009, es handelt sich um eine Kurzgeschichtensammlung. Neben Simon Beckett und einigen anderen bekannten Thrillerautoren ist auch Sebastian Fitzek dabei)

Und hier das wirklich interessante Interview:

Und für alle, die es noch nicht gesehen haben, ist hier meine Videorezension zu “Leichenblässe”:

Weil ich ‘n Määähäääähääääädchen bin!

KOSSI WARNT: DIESER EINTRAG IST NUR FÜR MÄDCHEN!! UND FÜR MÄNNER TOTLANGWEILIG!

Wenn normale Menschen genau wissen, was sie kaufen möchten, gehen sie in einen Laden, sagen dem Verkäufer, was sie gerne hätten, lassen sich die Ware vom Verkäufer geben, bezahlen an der Kasse, wünschen noch einen schönen Tag und verlassen den Laden wieder.

Kossi ist anders (okay, in diesem Fall kenne ich kaum eine andere Frau, die nicht auch anders wäre) ;-)

Vorgestern Nachmittag mußte ich in einen Deko-Gedöns-Laden, weil ich dort etwas bestellen wollte. Eigentlich wußte ich schon genau, was ich wollte, denn ich hatte besagtes Objekt bereits mal bei einer Freundin gesehen. Das Ding selber tut jetzt hier nichts zur Sache (und außerdem darf ich nicht zuviel verraten, denn hier lesen ja auch Freunde mit und vor allem auch Freunde, die bald Geburtstag haben) ;-)

Auf jeden Fall war das Verkaufsgespräch mit der Verkäuferin recht kurz, denn ich wußte ja, was ich wollte. Eigentlich hätte ich mit Scheuklappen durch den Laden gehen müssen, denn schon beim Eintreten durch die Tür, erkannte ich: Das ist KOSSIS WELT! Also nicht die virtuelle, die Ihr von hier kennt, sondern das ist sonne Welt, die Kossi toll findet.

Deko über Deko… in allen Farben, Kerzen ohne Ende, Gestecke, Glasbebaumel, künstliche Blumen und und und… UND… SCHMUCK!! *sabbersabberlechz*

Boah, was hatte die Dame für eine Auswahl an Modeschmuck. Zum Glück ist alles nickelfrei, denn sonst hätte ich es nicht mal näher betrachten können, denn ich hab leider eine fiese Nickelallergie. Aber so konnte ich alles anprobieren, anlegen, anschmachten.

Ich nenne diese Art von Schmuck “Abenteuerschmuck”. Es sind so Ketten und Armbänder, bei denen es jeden Tag ein neues Abenteuer zu entdecken gibt, denn an ihnen hängen soooviel Sachen, dass man sich die gar nicht alle auf einmal merken kann. Da hängen dann kleine Elefanten dran, oder Teddybärchen oder Herzchen, oder Glaskügelchen oder Silberornamente und all sowas. Jeden Tag entdeckt man neue Sachen und das finde ich TOLL TOLL TOLL TOLL!

Ein Mekka für jede Frau, die Schmuck gerne mag. Hätte die Dame noch Schuhe zum Verkauf gehabt, hätte ich gefragt, ob sie den Namen über der Tür nicht doch in “Kossis Welt” umtaufen wollen würde hihi

Auf jeden Fall habe ich mir ein suuuuperschönes Armband und eine suuuuuperschöne Kette gekauft. Und alles total günstig! Rein von der Optik her, hätte ich echt gedacht, es würde mindestens das doppelte kosten. Umso erfreuter war ich dann, als ich den Preis erfuhr. Ja, und da konnte ich echt nicht nein sagen. Ich verbrachte locker eine Stunde in dem Laden und als ich ging, sagte ich zur Verkäuferin: “Wenn ich das piiiiep (Objekt von der Redaktion aus Geheimnisgründen geändert) am Donnerstag abhole, räumen Sie bitte vorher den Laden leer, okay?” Sie lachte. Und freut sich bestimmt, dass ich heute wiederkomme. Und meine Mama? Kommt auch mit. Nachdem ich ihr von deeeeem Schmuck erzählt hab, war nämlich ihre erste Frage “Oh, kann ich mitkommen, wenn du das piiiiep abholst?” ;-) Tja, nun wißt Ihr ja, von dem ich das habe hihi

Ich liebe es! Weil ich ‘n Määähäääähääääädchen bin!

Schaut doch toll aus, oder?

mini-img_3709.JPG
PINK ROCKS!!!! :-D

Ja nu….

Wenn man im Laden steht und ein paar klitzekleine Nüdelken sucht, die in eine Suppe kommen sollen, dann greift man schon mal zu diesen hier oder?

mini-img_3703.JPG

Zumindest waren es die kleinsten, die ich gefunden habe. “Oh wie süß”, dachte ich. “Die passen supergut zu den Böhnchen und Rosenkohlröschen und Kohlräbchen und Blumenköhlchen, die bereits im Einkaufswagen lagen, denn ich hatte vor, ein schönes Böhnchen-Rosenkohlröschen-Kohlräbchen- und Blumenköhlchen-Süppchen zu kochen. Mit DEN Nudeln könnte es glatt was Feines werden!!

Denn ich koche seit einiger Zeit sehr gesund. Besser gesagt, ich versuche es. Soweit es meine Kochkünste zulassen. Ich koche, um zu überleben. Nicht, weil es mir auch nur annähernd Spaß machen würde. Ich beneide Menschen, die für andere Menschen kochen. Es soll wirklich Leute geben, die beim Kochen aufgehen (ich nur beim Essen hihi). Da stellen sie sich wirklich stuuuundenlang an den Herd und zaubern so außerirdische Dinge wie Pflaumen im Speckmantel, Zucchini an süßsaurer Erdbeersauce, dazu gibt es dann ein Hirschragoutfiletstreifchen mit Koreanderzimtmischung und was weiß ich fürn Gedöns. Doch ja, ich beneide diese Menschen! Wirklich! Aber ich werde NIE so sein wie sie.

Nun denn… kommen wir zurück zu den Nudeln und meinem Süppchen…. Gemüsebrühe aufkochen lassen, Gemüsesorten hinzugeben und ca. 10 Minütchen köcheln lassen… dann die Nüdelchen hinzu… och… die sind ja so klein…. da kann man ruhig ein paar mehr von reinschütten…. ein Blick in den Topf beweist, dass die Nudeln sich sehr verlassen fühlen in all dem Gemüsegedöns… also… noch ne handvoll rein… und dann nochmal 10 Minütchen köcheln lassen.

Und dann erfolgt die Metamorphose von einer unschuldigen kleinen Mini-Nudel zu einem ausgewachsenen Maccaroni-Riesen-Irgendwas. Ja echt, guckt hier:

mini-img_3704.JPG

Das Teil ist auf einmal mindestens vierkommasiebenacht mal so groß wie die Ursprungsnudel! Zum Vergleich:

mini-img_3705.JPG

Öhm ja… wäre an sich ja nicht schlimm… wenn man in dem Böhnchen-Rosenkohlröschen-Kohlräbchen- und Blumenköhlchen-Süppchen nun auch noch Böhnchen-Rosenkohlröschen-Kohlräbchen und Blumenköhlchen FINDEN würde. Aber das wird schwer! Denn die Nudeln haben das Gemüse förmlich übernudeltmannt. Und auf einmal ist es kein Böhnchen-Rosenkohlröschen-Kohlräbchen- und Blumenköhlchen-Süppchen mit Nudeln mehr, sondern Nudeln mit einem Hauch von Böhnchen-Rosenkohlröschen-Kohlräbchen- und Blumenköhlchen. Glaubt Ihr mir nicht? Doch, guckt hier:

mini-img_3706.JPG

Und erinnert Ihr Euch noch an meine Videorezension zu dem Buch “Leichenblässe” von Simon Beckett? Naaa? Habt Ihr aufgepasst? Sagt die Tante da nicht “Es gibt Menschen, die essen beim Lesen! Das allerdings würde ich bei den Büchern von Simon Beckett lassen! Vor allem, wenn es Graupensuppe oder sowas in der Art gibt!”

DAS hier ist mit Sicherheit “sowas in der Art”!

Aber hey… ich lerne noch… bin doch erst 39 Jahre und knapp 333 Tage alt. Da kann man sich schon mal beim Vorher-Nachher-Betrachten von Nudeln verschätzen. Ähm… oder? ;-)

Gewinnspiel: Wer den Blumenkohl in der Suppe findet, gewinnt ein Candle-Light-Essen mit mir! Mit nur einem klitzekleinen Teelichtlein, was 7 km entfernt vom Esstisch stehen wird. Damit Ihr nicht seht, was ich Euch serviere! :-D

PS: Was die vielen Nudeln allerdings NICHT schaffen: Die Gase, die sich nach dem Verzehr einer solchen Gemüsesuppe im Darm ansammeln, zu besänftigen. Über diesen Zustand möchte ich deshalb gern betreten schweigen hihi

Ja nu….

Out now: Interview mit Silke Schütze

Bereits vor ein paar Tagen berichtete ich Euch ja über meine Begeisterung zum Buch Als Tom mir den Mond vom Himmel holte von Silke Schütze. Das Gewinnspiel dazu läuft übrigens noch bis einschließlich Samstag!

Natürlich habe ich nicht lange gezögert und ein Interview mit ihr angekurbelt. Und es ist TOLL geworden! Inzwischen habe ich bereits ein weiteres Buch von ihr gelesen (Links und rechts vom Glück) und auch davon war ich begeistert. Allerdings ist dieses Buch nicht lustig geschrieben, sondern eher emotional und zum Nachdenken. Es geht vielleicht so in die Richtung Sabine Kornbichler, deren Bücher ich ja auch SEHR liebe! Ich freue mich, dass auf meinem Stapel ungelesener Bücher auch noch das Buch Schwimmende Väter von Silke Schütze auf mich wartet!

Das Interview mit der Autorin könnt Ihr HIER nachlesen!

Vielen lieben Dank an Frau Schütze für Ihre sehr interessante und unterhaltsame Beantwortung der Fragen :-)

Gewinnspiel Nicholas Sparks - Für immer der Deine! DIE GEWINNER!!

Das Gewinnspiel ist beendet und folgende Gewinner dürfen sich über ein Exemplar des neuen Sparks-Romans Für immer der Deine freuen:

Stefanie Claus

Jasmin Südhoff

Cassandra Schiller

Petra Lernbeiss

Die Bücher gehen Anfang der Woche an Euch raus und ich würde mich freuen, wenn Ihr mir in naher Zukunft dann Eure Rezensionen mailen würdet, damit ich sie hier im Tagebuch online stellen kann.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner und danke an alle anderen Teilnehmer!!

Und hier mal ein Foto meiner ganz privaten, über alles geliebten, Nicholas-Sparks-Sammlung… hach…. :-)

mini-img_3664.JPG