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August 2009
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Archive für August 2009

Schuldig!

Polizeiverhör.

Ich sitze allein in einem abgedunkelten Raum. Das Rollo am Fenster ist hinuntergelassen und die Sonne kann nur durch ein paar Schlitze in den Raum hineinfluten. Es ist kalt. Ich habe Angst.

Die Tür wird aufgerissen und ich erschrecke mich. Vor mir steht ein Polizist. Nein, ich möchte nicht sagen, dass er unheimlich gut aussieht. Vielmehr schaut er mehr als gut aus. Dunkle Haare, ein knackige Figur, ein kleines Bärtchen um den Mund. Stahlblaue Augen. Atemberaubend sozusagen. Very kossilistisch leckerschmackofatzig. Auf seinem Namensschild steht “Ludger Hinrichs” und an seinen Fingern befinden sich keine Ringe. Ludger… der Name passt so gar nicht zu ihm. Ich werde ihn Lou nennen. So nur für mich.

Lou (sehr souverän und respekteinflössend): “Frau Koßmann?”

Ich: (sehr verschüchtert): “Ja, das bin ich!”

Er setzt sich mir gegenüber auf einen Stuhl. Uns trennen jetzt nur 1,50 m echte Buche, die als Platte auf vier Beinen steht. Um nicht zu sagen, uns trennt nur ein Tisch. Seine blauen Augen scheinen mich durchdringen zu wollen. Er schaut mir tief in die Augen, beugt sich ein Stückchen näher zu mir herüber und ich habe das Gefühl, er würde mich küssen wollen. Spitzt er nicht den Mund? Kann ich nicht schon sein After Shave riechen?

SPOT!!!!

Es wird taghell und die Schreibtischlampe, die ich zuvor gar nicht gesehen habe, ist genau auf mich gerichtet. Lous Hand heftet noch an dem Schalter, zu dem er sich hinüber gebeugt hat. Damn!

Lou: “Dann wollen wir mal!” Er lehnt sich zurück und schlägt einen Aktenordner auf, der vor ihm auf dem Tisch liegt.

Lou: “Wo waren Sie gestern Abend gegen 23:30 Uhr?”

Ich: “In meiner Wohnung.”

Lou:” Kann das jemand bezeugen?”

Ich: “Nun ja, vielleicht meine Bücher… ähm.. oder meine Pflanzen… oder…. oder…” Ich bin nervös, zaubere aber dennoch ein Lächeln aus meinem Kossi-Zauberhut.

Lou: “Frau Koßmann, das hier ist kein Kindergarten. Sie befinden sich in einer Polizeiwache und ich bitte Sie, den nötigen Respekt dafür aufzubringen!”

Schlagartig versiegt mein Lächeln und es brennt in meinen Augen. Ich will nach Hause. Das alles hier macht mir Angst.

Lou: “Also gibt es niemanden, der bezeugen kann, dass Sie gestern Abend zu Hause waren?”

Ich: “Nein.” Ich blicke betreten auf meine Fingernägel.

Lou: “Was haben Sie zu Hause getan?”

Ich: “Also zuerst habe ich ferngeschaut. Dann ein wenig gelesen und dann mußte ich kurz etwas nach draußen in den Müll bringen.”

Lou: “Mitten in der Nacht?” Er zieht eine Augenbraue hoch.

Ich: “Ja, denn mir fiel ein, dass ich morgens vergessen hatte, das Katzenklo sauber zu machen. Also tat ich es gestern Abend und brachte dann das Streu nach draußen in den Müll.”

Lou: “Okay. Was taten Sie dann?”

Ich: “Ich legte mich hin und versuchte, zu schlafen.”

Lou: “Und? Klappte es?”

Ich: “Nicht auf Anhieb. Ich grübelte sehr viel und pfiff dann nach meiner Katze, damit sie mir Gesellschaft leisten kann. Das ist so unser Ritual, wissen Sie? Ich pfeife, und sie kommt. Also, nicht dass sie denken, dass alle nach meiner Pfeife tanzen, aber es hat sich im Laufe der Jahre irgendwie so ergeben.”

Lou: “Und? Kam ihre Katze?”

Ich: “Nein. Aber das wunderte mich nicht, denn es passiert ab und zu, dass sie ihm Wohnzimmer auf ihrem Lieblingskissen liegt und es dann auch nachts bevorzugt, dort zu schlafen.”

Lou: “Hatten Sie in der Nacht eigenartige Träume?”

Ich: “Komisch, dass Sie danach fragen. Ja, ich hatte einen eigenartigen Traum. Jemand, den ich lange nicht gesehen habe, war auf einmal wieder da. Und es fühlte sich gut an. Ich war sogar ein wenig glücklich. Also im Traum. Als ich morgens aufwachte und feststellte, dass es nur ein Traum war, war ich wieder traurig, weil der Mensch, den ich vermisse, eben nicht wirklich da war. Wissen Sie, es ist nicht so leicht, wenn….”

Lou: “Frau Koßmann, Ihre Privatangelegenheiten interessieren mich erstens nicht und zweitens haben sie nichts mit diesem Fall zu tun!”

Ich schweige und begutachte erneut meine Fingernägel.

Lou: “Was taten Sie, nachdem Sie aufgestanden sind?”

Ich: “Das Übliche. Ich nahm meine Zahnbürste und putzte mir die Zähne, währenddessen ich den PC startete und sämtliche Rollos in meiner Wohnung hochzog.”

Er blickt mich erstaunt an.

Ich: “Multitasking, Sie wissen schon!” Das ist wieder so ein Moment, in dem ich gerne grinsen würde, ich traue mich aber nicht, weil Lou mich eindringlich anschaut.

Lou: “Fiel Ihnen bei Ihrer Tätigkeit irgendwas auf?”

Ich: “Zu dem Zeitpunkt noch nicht. Aber als ich mit dem Zähneputzen fertig war, ging ich ins Wohnzimmer und öffnete die Terassentür.”

Lou: “Was ist daran so ungewöhnlich?”

Ich: “Eigentlich nichts. Aber das Geräusch des Öffnens erzeugt bei meiner Katze immer den Pawlow´schen Reiz, nach draußen auf den Balkon zu rennen. Was bedeutet, dass ich kurz nach dem Öffnen der Tür normaler Weise das leise Tappsen meiner Katze auf dem Laminat höre. Und mir fiel auf, dass ich es heute Morgen eben NICHT hörte.”

Lou: “Was taten Sie dann?”

Ich: “Ich wurd ein wenig panisch, weil ich Angst hatte, dass ich meine Katze abends auf dem Balkon vergessen hatte.”

Lou: “Sie sagen das so, als wäre dies nicht so unwahrscheinlich. Ist es Ihnen schon einmal passiert?”

Ich: “Ja, im Sommer passiert mir das öfter. Wenn ich die Tür schließe, versteckt sie sich manchmal so unter den Stühlen, dass ich sie nicht sehen kann. Aber bisher waren es immer nur ein paar Stunden, die sie draußen verbracht hat. Noch nie war es eine ganze Nacht!”

Lou: “Ihre Katze war also tatsächlich auf dem Balkon?”

Ich werde immer nervöser.

Ich: “Ähm.. nein. Ich ging raus, suchte nach ihr und pfiff, aber nichts passierte.”

Lou: “Was taten Sie dann?”

Ich: “Ich inspizierte die gesamte Wohnung, rief nach meiner Katze, schaute unters Bett, in den Schlafzimmerschrank, unter die Couch…. aber ich fand sie nicht.”

Lou: “Aber wo sollte sie hin sein?”

Ich: “Die gleiche Frage stellte ich mir auch. Deshalb überlegte ich die ganze Zeit, was ich gestern Abend getan hatte und ob ich sie vielleicht aus Versehen irgendwo eingesperrt hatte.”

Er blickt in seinen Aktenordner und blättert eine Seite um.

Lou: “Nun, Frau Koßmann. Von EINgesperrt kann hier ja jetzt auch keine Rede sein, was?”

Er hat so einen Blick drauf, wie Eltern, die ihre Kinder beim Rauchen erwischen und er jagt mir ein noch größeres, schlechtes Gewissen ein, als ich es ohnehin schon habe.

Wenn Lou nicht so unglaublich klasse aussehen würde, würde ich jetzt gerne mal meine rechte Hand vorstellen. Sie würde sich bestimmt gut mit seiner linken Wange verstehen. Stattdessen bin ich weiterhin kleinlaut.

Ich: “Ja, sie haben Recht!”

Lou: “Weil….?”

Ich: “Weil….” Ich hole tief Luft. “Weil mir das mit dem Katzenstreu von gestern Abend einfiel.”

Lou: “Und….?”

Ich: “Und ich deshalb meine Wohnungstür öffnete.”

Ich muss schlucken, obwohl mein Mund trocken und mein Hals wie zugeschnürt ist.

Lou: “Was passierte dann?”

Ich: “Jerry saß auf…. ” Ich fange an zu schluchzen. “Jerry saß auf der Fußmatte, schaute mich mit riesigen Augen an und miaute, dass es mir das Herz zerbrach!”

Ich krame ein Taschentuch aus meiner Hosentasche und schnäuze hinein.

Ich: “Wissen Sie, allein der Gedanke, dass ich meine Katze die ganze Nacht kossiseelenallein im Hausflur habe sitzen lassen und und… und dass ich ihr Miauen nicht gehört habe… und wenn ich daran denke, dass sie sooooo eine Angst gehabt haben muss… dann… dann… wissen Sie, das tut noch mehr weh, als der Gedanke an den Typen, von dem ich Ihnen vorhin erzählte… der… der…..”

Er schaut mich verständnislos an.

Ich: “Na, der, von dem ich geträumt hatte… dass er wieder da ist…. also so wie Jerry es dann auf einmal war. Aber das mit Jerry tut mir viel mehr weh… weil es ja MEINE Schuld war…. Oh mein Gott, sie tut mir so unsagbar leid und ich….” Ich schluchze.

Ich: “Ich habe sie sofort auf den Arm genommen und sie gedrückt und geküsst und gestreichelt und ihr dann einen Schuss Milch in ihr Wasser getan und ihr ein feines Nassfutter gegeben und ich habe sie immer wieder angeschaut und ich bin so dankbar, dass sie anscheinend keinen Schaden davon getragen hat. Das kann nämlich passieren, wenn man von jemandem getrennt wird, wissen Sie. Also nicht, dass ICH jetzt einen Schaden hätte.. also zumindest keinen, der größer wäre, als der, den ich ohnehin schon habe, aber….”

Ich bin total ausser Atem.

Lou: “Sie bekennen sich also schuldig?”

Ich: “Ja, in allen Punkten! Ich habe die Fürsorgepflicht meiner Katze missachtet. Ich hätte dafür Sorge tragen müssen, dass sie mir Nachts nicht in den Hausflur folgt. Wenn ich die Tür hinter mir geschlossen hätte, wäre es nicht passiert und ich hätte Jerry diese schreckliche Nacht nicht antun müssen!”

Lou grinst amüsiert.

Lou: “Nun… dann wären Sie aber auch nicht hergekommen und hätten eine Selbstanzeige aufgegeben!”

Hä?

Ich: “Ähm.. ja… nee… also natürlich nicht.”

Er zwinkert mir zu. Wie jetzt?

Lou: “Dann hätten wir beide uns wohl nie kennen gelernt.”

Ach so, das.

Ich: “Guuut kombiniert.”

Lou: “Und dann könnte ich Sie auch nicht fragen, ob ich Sie für heute Abend zum Essen einladen dürfte.”

Jetzt fehlen mir die Worte. Ich zögere einen Moment.

Ich: “….”

Lou: “????”

Ich: “Ja.. also… gerne!! Aber….”

Lou: “Aber?”

Ich: “Ich muss erstmal Jerry fragen, ob sie mir den Stubenarrest erlässt, den sie mir aufgelegt hat!”

Wir grinsen. Beide.

Und als ich nach Hause komme, erzähle ich Jerry davon. Sie verkriecht sich unters Bett zu dem Buch, in welchem sie aktuell liest und ruft “Jetzt benutzt du mich schon dafür, um Kerle kennen zu lernen!”

Hach… wann wird sie endlich verstehen, dass SIE und echt NUR sie immer mein Ein und Alles bleiben wird. Egal, wie oft ich noch vergesse, sie in die Wohnung zu lassen und egal, wie oft ich noch von irgendjemandem zu irgendwas eingeladen werde?

Ich liebe meine Katze!! Und ich schwöre, dass alles in dieser Geschichte sich genau SO abgespielt hat. Okay… nur Lou… den gibt es nicht wirklich. Aber das schlechte Gewissen habe ich tatsächlich und es wird auch noch ein paar Tage dauern bis es weg ist. Und den Traum…. den hatte ich auch. Alles andere nennt man wohl künstlerische Freiheit.

Jerry, es tut mir leid! Ich hab dich so lieb! Ehrlich! auch wenn es für dich heute Nacht mit Sicherheit nicht so aussah :-)

Überraschungspost für Jerry!! Und mich!!

Ich bin gerade ganz zitterig. Aber ich bin auch froh, dass ich das hier nicht mit der Hand schreiben muss, denn so fällt meine zittrige Handschrift nicht auf :-)

Zittrig bin ich deshalb, weil ich gerade am Briefkasten war. Nein nein, ich habe die Stufen hinunter und auch wieder hinauf ohne große körperliche Anstrengung geschafft. Und nein nein, es war auch nicht mein Leckerschmackofatz Julian McMahon, den ich aus dem Briefkasten gefischt habe (sehr sehr schade), sondern was totaaaaaaaaaaaaaaaaal Tolles mit dem ich echt nicht gerechnet habe! Waaaahnsinn!! Und ich bin soooo aufgedreht, weil ich mich so freue und so begeistert bin und hach… deshalb: ZITTRIG!!

Ich habe vor langer langer Zeit mal das Buch Zwölf Männer hat das Jahr von Martina Paura gelesen und ich war super begeistert davon.

Und zwar so sehr, dass ich mich schon total auf das neue Buch von ihr gefreut habe: Angebissen. Das hat auch schon laaaaaaaaaaaaaaaaaange lange Zeit einen Platz auf meiner Wunschliste gehabt und heute… tataaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa:

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JERRY hat es geschenkt bekommen!!!! Und innendrin steht (unter anderem):

“Liebe ist, wenn dir bei Gewitter jemand die Ohren zuhält, weil du Angst vor dem Donner hast!”

Denn das mache ich bei Jerry ja immer und ich hatte es desöfteren mal bei Twitter erwähnt. Und die Absenderin dieses Päckchens hat es gelesen und irgendwie scheint Jerry (oder ich?) nun bei der Entstehung des Buches irgendwie geholfen zu haben. Und es war ein superlanger Brief für Jerry dabei und ich saß echt lachend auf meiner Couch und habe ihn Jerry mit Freude vorgelesen!

Ich freue mich soooo sehr, da aber leider keine E-Mail-Adresse angegeben war, bleibt mir nur dieser Weg, mich gaaaaanz herzlich bei Martina zu bedanken! Und jetzt bin ich natürlich meeeegagespannt auf das Buch und ich hoffe, dass es wieder genauso superlustig ist, wie das andere Buch und… hach… ich freu mich echt!! Und ich finde es schön, dass es Menschen gibt, die mich soooohooooo überraschen können!!

Oh…. Jerry tippt mir gerade auf die Schulter….

Jerry: “Kossi-Mama, du brauchst jetzt gar nicht so rumtanzen hier, erstmal lese ICH jawohl das Buch! Is schließlich für MICH! Da guck, steht MEIN Name drauf!!”

Sie zeigt mit ihrer Pfote auf das Buch.

Ich: “Ähm…. ja… okay, aber ich dachte… also… du wolltest doch nachher eh sicher noch ein wenig auf den Balkon, dich in der Sonne räkeln und du hast doch keine Sonnenbrille und es ist sicher auch zu warm zum Lesen, weil deine Pfoten dann so schwitzen und du das Buch nicht so gut halten kannst und stell dir mal vor, ein Vogel kommt und hat Durchfall. Genau über dem Buch!! Dann wäre es für immer versaut und…. und… und…”

Jerry: “Papperlapapp!”

Sie krallt ihre Krallen in meine Schulter.

Ich: “Autsch… mennooooo…. wir könnten es ja vielleicht auch … ähm… zusammen le…?”

Jerry: “Ich sagte NEIN!! Da bekomme ich EINMAL im Leben ein eigenes Buch geschenkt, MIT Widmung!! Nur für mich ganz alleine! Und dann willst du es mir WEGNEHMEN??? Guck doch mal da….!”

Mit der anderen Pfote zeigt sie auf meinen SuB. Hach… menno….. ich stampfe mit dem Fuß auf den Boden. Jerry schaut mich erschrocken an. Ich kann ihre Gedanken lesen… “GEWITTER????”

Ich wittere…. aber sie ist schlauer und durchschaut mich.

Jerry: “Mich kannst du nicht täuschen! Ich weiß genau, dass das kein Donner war!”

Wie die Mutter, so die Katze….

Jerry: “Es fehlte nämlich der Blitz!”

Ups….

Ich: “Ja, gut, du hast ja Recht….” Ein wenig bedröppelt bin ich jetzt aber schon.

Jerry: “Ich versprech dir, dass ich ganz schnell lese! Und ich mach auch keine Eselsohren rein!”

Ich: “A propos Ohren,… ich glaub, es hat gerade doch geblitzt!” :-)

Autsch… jetzt hat Jerry sich losgerissen, sich das Buch unter die Pfoten gekrallt und ist damit unterm Bett verschwunden.

Aber okay, sie hat ja Recht (Jerry ist übrigens ein Mädel, hat nur einen Jungennamen, weil ich den so schön fand hihi). Das Buch ist für sie und dann soll sie es auch ruhig zuerst lesen.

Jerry (aus dem Schlafzimmer rufend): “Und sieh schon mal zu, dass du mir ein kleines Regal an den Kratzbaum schraubst! Ich brauch jetzt ein eigenes! Und oben drüber hätte ich gern ein Wandtattoo mit dem Spruch, den Martina ins Buch geschrieben hat! Der mit den Ohren und dem Donner!”

Ts…. Katzen!! Sind ja fast schlimmer als Männer! :-D

Okay, dann werde ich also warten, bis Jerry mit dem Buch durch ist. In der Zwischenzeit kann ich dann ja die Dreamies futtern, auf denen mein Name steht :-)

Martina, DANKE!! Für das Buch, die tolle Idee und den superschönen Brief!! Meld dich doch bitte mal per Mail bei mir, damit ich mich auch noch persönlich bedanken kann!!

Puh… ich bin immer noch ganz zitterig hihi

PS: Ich habe Jerry natürlich ein paar von meinen Leckerlies abgegeben ;-)

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Zeitungsartikel, erste Rezension, Bestsellerliste…. und so :-)

Andere nennen ihn “Volker”, ich nenne ihn “meinen ganz persönlichen Traum-PR-Berater”! :-)

Letzte Woche hatte ich einen Termin mit ihm und er hat einen superschönen Artikel über mich und meinen Gedichteband für die örtliche Presse geschrieben:

Zeitungsartikel

Von hier aus einen lieben Dank an Mr. PR himself ;-)

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Und eine total süße Rezension/Präsentation des Buches gibt es hier:

Ex Libris

Dankeschön mein lieber Thorsten!! :-)

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Und wenn mich mein treuer Leser Holger S. nicht drauf aufmerksam gemacht hätte, hätte ich sogar das hier verpasst:

Bestsellerliste Bereich Lyrik

Ich hätte da nieeeeeeeeeeeeeeeee reingeschaut, denn wer rechnet denn mit SOWAS?? MEIN Gedichteband in der amazon-Liebes-Lyrik-Bestsellerliste…. wow!!

Zwischendurch stand dort, dass das Buch derzeit vergriffen ist und jetzt steht da, dass es noch nicht erschienen ist, aber ich denke, den Fehler bekommt amazon in den nächsten Stunden wohl hin. Und so wie es ausschaut, kann man das Buch nun dort auch versandkostenfrei erwerben. Zwischendurch war ich nämlich sogar schon auf Platz 5!! Jahaaa, einige von Euch hatten es ja bereits gesehen und mich direkt angeschrieben ;-)

Ich danke allen, die daran “Schuld sind”! :-)

“Wunderland der Liebe” So schaut es von innen aus!

Inzwischen habe ich viel Resonanz auf mein Wunderland der Liebe bekommen! Von Lesern, die sich das Buch gekauft haben und natürlich auch von meinen Freunden, denen ich das Büchlein geschenkt habe. Alle sind begeistert, was ich ja verstehen kann, denn ich bin ja auch ganz verliebt ;-)

Zudem haben mich allerdings auch ein paar Anfragen über den Inhalt des Gedichtebandes erreicht (Erinnerung: das Gewinnspiel dazu endet am 04.09.2009!), und deshalb möchte ich Euch nun hier und heute einige Kostproben vom Innenleben des Buches zeigen:

Text: Liebe ist grenzenlos
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Text: Wunder
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Text: Schweres Herz
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Text: Traumurlaub
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Ich freue mich auch weiterhin über Mails von Euch und danke allen Lesern, die mir ihre Begeisterung bereits mitteilten! Das ist Balsam für meine Seele :-)

Ein Lob möchte ich von hier aus aber auch mal an Yvonne Wagner von der Grafikwerkstatt Bielefeld aussprechen. Denn ohne sie gäbe es die tolle Aufmachung des Buches gar nicht. Idee, Konzept und Grafik stammen von ihr und ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken, wenn es um die Optik des Buches geht, denn von mir sind ja “nur” die Texte. Also von hier aus: Danke Yvonne für die tolle Umsetzung und ich freue mich auf weitere, spannende Projekte mit dir!! :-)

Jay-Asher-Tag! “Tote Mädchen lügen nicht” Gewinnspiel + Interview!!

Ihr wißt ja mittlerweile, dass ich immer ein paar besondere Specials anbiete, wenn ich von einem Buch BESONDERS begeistert bin, weil ich möchte, dass die ganze Welt das Buch dann auch liest! Und ich versuche dann ja immer, alle Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen, zu nutzen, um Euch an meiner Euphorie dieses Buches teilhaben zu lassen.

So auch diesmal.

Meine Videorezension zum Buch Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher habt Ihr ja sicherlich inzwischen alle gesehen. Falls nicht, habe ich es hier für Euch nochmal eingebunden:

Ich weiß aus unzähligen Lesermails, dass sich viele von Euch das Buch aufgrund meines Videos dann auch kauften und genauso begeistert sind wie ich. Was im April, als ich das Buch bei mir bereits zum Buch des Monats kürte, noch ein kleiner Geheimtipp war, ist heute eines der bestverkauften Jugendbücher, denn mittlerweile hat Jay Asher mit seiner Geschichte über Hannah und Clay auch in Deutschland die Bestsellerlisten erreicht. Und das zu Recht!

Deshalb habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt und mit Jay Asher ein superinteressantes Interview geführt, in welchem er mir Rede und Antwort stand. Was dabei herausgekommen ist, könnt Ihr ab sofort hier nachlesen:

INTERVIEW mit Jay Asher

(Ich danke an dieser Stelle meiner Freundin Pia für die tolle Übersetzungshilfe!!) :-)

Und ab sofort habt Ihr auch die Möglichkeit, eines von DREI Exemplaren des Buches bei mir zu gewinnen. Wie immer schickt Ihr bitte einfach eine Mail mit Eurem Namen und Eurer Adresse an kossi@kossis-welt.de. Bitte schreibt in den Betreff “Gewinnspiel Jay Asher”.

Und wie jedes Mal müßt Ihr auch diesmal ledliglich ein klitzekleines Gewinnkriterium erfüllen: Im Anschluss ans (wenn möglich recht zeitnahe) Lesen schickt Ihr mir bitte Eure schriftliche Meinung zum Buch und ich werde diese dann hier in meinem Tagebuch veröffentlichen. Wie ich mittlerweile von einigen Gewinnern meiner anderen Bücher gehört habe, haben sie bei mir die allererste Rezension ihres Lebens geschrieben und hatten dann direkt soviel Spaß daran, dass sie es danach für andere Bücher auch taten. Das finde ich TOLL! :-)

Einsendeschluss ist der 05.09.2009! Am darauffolgenden Tag werde ich die Gewinner hier bekanntgeben.

Und nun VIEL GLÜCK!!!!

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Ich danke dem cbt HC-Verlag für die freundliche Unterstüzung!

“Ich mach was mit Büchern!”

Leander Wattig hat eine tolle Aktion ins Leben gerufen!

Blogger, Autoren, Verlage, Buchhändler, Texte und und und… sie alle haben eines gemeinsam: Sie machen was mit Büchern!

So dachte sich Leander Wattig, dass man diese Personen doch alle zusammen auf einer Plattform vorstellen könnte und rief diese Aktion ins Leben, an der alle Menschen, die was mit Büchern machen, teilnehmen können.

Einfach den Button auf der eigenen Homepage anbringen (bei mir findet Ihr ihn in der Link-Welt) und dann könnt Ihr Euch in der MedientrendsWiki-Liste von Leander eintragen lassen. Mich findet Ihr dort natürlich auch :-)

Eine tolle Idee, bei der alle mitmachen sollten, die was mit Büchern machen :-)

Männertaxi - Die Überarbeitung

Ich habe Urlaub!

Und dann wieder doch nicht!

Also… eigentlich habe ich Arbeitsurlaub!

Und das ist auch gut so!

Denn:

Ich habe mit der Überarbeitung meines MÄNNERTAXIS angefangen. Nachdem das Manuskript ja von meinem Lektor Timothy Sonderhüsken gelesen wurde, schickte er mir eine eeeeeellenlange Mail mit Tipps, Anregungen, Lob, Änderungswünschen, Ideen, Zuckerbrot und Peitsche ;-)

Ich las mir alles in Ruhe durch und driftete direkt wieder ab in die Welt von Isa und die Menschen um sie herum. Es war irgendwie komisch, sie “wiederzusehen”, denn seit einiger Zeit hatte ich mir die Datei ja nicht mehr angeschaut und nun war alles wieder so präsent. Es fühlte sich fast so an, als hätte man gute Freunde lange nicht gesehen und wäre nun wieder zu Besuch bei ihnen.

Teilweise war das, was mein Lektor zu meinem Roman schrieb so lustig, dass ich wirklich mehr als einmal Lachkrampf hatte. Man muss sich das Bild mal vorstellen: Kossi sitzt ganz alleine am Schreibtisch, bewaffnet mit drei Textmarkern in verschiedenen Farben. Blau für “Muss ich unbedingt drauf achten”, rot für “Unbedingt mit reinnehmen” und gelb für “Was möchte der Lektor mir damit sagen?” und dann auf einmal pruste ich laut los und kriege mich gar nicht mehr ein. Wenn mich jemand gesehen hätte, hätte man mich wohl in die Geschlossene gezerrt und in der Zeitung hätte am nächsten Tag gestanden “Autorin davor gerettet, sich tot zu lachen!” :-D

Nachdem ich dann alles gelesen hatte war ich absolut motiviert! Am liebsten hätte ich direkt mit dem Überarbeiten angefangen, aber wir telefonierten dann am Montag ausgiebig miteinander, um Mißverständnisse schon im Vorfeld aus dem Weg zu räumen. Und ich fand es toll, dass er nichts, von dem was ich geschrieben habe, so richtig richtig richtig richtig doof fand (das hätte er sicher auch nicht überlebt!) ;-)

Natürlich gab es einige Szenen, mit denen er nicht zufrieden war, aber ich empfinde diese Kritik als sehr konstruktiv und fühle mich nicht irgendwie persönlich angegriffen oder sowas. Für mich ist dies ja der erste Ausflug in die Romanschreiberei und ich weiß, dass ich noch sooooviel lernen muss.

Ich mache es zwar nicht gerne, dass ich Dinge, die mir jemand mailt, einfach so verbreite, aber in diesem Fall möchte ich Euch gerne einen kleinen Auszug aus einer seiner Mails schicken:

“Vorab möchte ich sagen, dass ich wirklich Spaß am MÄNNERTAXI habe – bis auf zwei, drei Handlungsschwenks, die ich nicht optimal finde, haben Sie eine sehr schöne und runde Geschichte geschrieben. Ich habe mir sehr oft ein dickes Smiley an den Rand gemalt, gelächelt und gegrinst und mich ganz besonders über ein Kapitel gefreut … Sie wissen ja, welches ich meine. ;-)”

Ja, ich weiß, welches Kapitel er meint, aber ich verrate es Euch natürlich nicht! Ich sag nur eines: Es ist absolut kossilistisch! Aber das wird der Rest des Buches ja ohnehin sein. Ist ja schließlich von mir hihi

Ich glaube, wir haben fast 3 Stunden am Telefon gehangen, zusammen gebrainstormt, gelacht, überlegt, geredet und danach hatte ich soooo einen Kopf! Aber es war toll! Denn die Darsteller des Romans scheinen so lebendig zu sein. Da redet man zum Beispiel drüber, dass Isa besser das und das sagen könnte und dass einer der anderen Darsteller vielleicht lieber so und so wäre und es fühlt sich fast so an, als würden diese Personen neben einem stehen und zustimmend nicken. Oder aber den Mund verziehen, mit dem Kopf schütteln und sagen “Neeee Kossi, also das geht mal GAR NICHT! Sowas mach ich nicht!!”

Da ich nun drei Wochen Urlaub habe, werde ich die Zeit dazu nutzen, das Männertaxi nochmal so richtig aufzuhübschen. Und? Ich freu mich drauf!! Auch, wenn es einiges an Arbeit bedeutet und es sicherlich kein Zuckerschlecken wird, weil vereinzelt ganze Kapitel geändert oder neu geschrieben werden müssen.

Und dafür “opfere” ich gerne meinen Urlaub! Besser gesagt, die Vormittage. Weil ich ja gemerkt habe, dass ich morgens einfach am kreativsten bin. Manch einer hält mich sicher für verrückt, aber es werden sicher einige Tage dabei sein, an denen dann um 06:00 Uhr der Wecker angehen wird. Ich hoffe, Ihr wißt das zu schätzen! Ich mach das alles ja schließlich nur für EUCH! Damit IHR im nächsten Jahr ein Buch in Händen haltet, von dem Ihr vielleicht sagt “Hey wow, das gefällt mir!” hihi

Ich freue mich gerade sehr und wollte Euch ein wenig davon abgeben! Werde Euch natürlich weiter auf dem Laufenden halten!!

Und jetzt? Fahr ich ne Runde Männertaxi….. :-)

Tolle Aktion bei Lovelybooks zu meinem neuen Gedichteband!

Diskutiert mit mir über Liebesgedichte, Liebesbriefe und allem, was dazu gehört, wenn man einem anderen Menschen sagen möchte, dass man ihn liebt!

Sonderaktion Lovelybooks

Ich freu mich drauf, Euch dort zu treffen!!

Und ich danke natürlich Lovelybooks für die Umsetzung dieser tollen Aktion!! :-)

Videorezension “Nele & Paul” von Michel Birbaek

Gewinnspiel “Hexendreimaldrei” - Die Gewinner!!

Das Gewinnspiel zu Claudia Tomans “Hexendreimaldrei” ist nun zu Ende. Diesmal haben nur Mädels mitgemacht und ich habe vier davon ausgewählt:

Sandra von Dahlen
Marga Grabosch
Ines Kühnemann
Eva Hoellersberger

Claudia Toman spendiert für den ersten Platz ja noch einen Siegelring und anhand der Wünsche (die ich aus Diskretionsgründen hier aber nun nicht erwähnen werde) habe ich

INES KÜHNEMANN

auf den ersten Platz gewählt.

Es kann nun ein paar Tage dauern, bis die Bücher bei Euch sind, denn Claudia wird sie signieren und dann treten sie die große Reise von Österreich nach Deutschland an. Ich wünsche allen Gewinnern viel verhextes Lesevergnügen und danke allen Teilnehmern für´s Mitmachen!!

In den nächsten Tagen wird es hier ein neues Gewinnspiel geben!